Tipp: Heute schon dankbar gewesen?

Dankbarkeitstagebuch oder auch 6 Minuten-Tagebuch

Das Dankbarkeitstagebuch ist eine Achtsamkeitsübung und regt Tag für Tag dazu an, jeweils morgens und abends 2-3 Minuten in sich zu gehen und sich auf etwas Gutes zu konzentrieren. Es vereint viele Elemente aus der positiven Psychologie miteinander.

Die positive Psychologie konzentriert sich darauf, unser Wohlbefinden und die Dankbarkeit für Alltägliches zu steigern – das Motto ist: „Glück ist erlernbar“. Das Konzept  ist angelehnt an das 6-Minuten-Tagebuch von Dominik Spenst. Er hatte nach einem schweren Unfall vier Monate im Krankenhaus verbracht und aus dieser transformierenden Erfahrung heraus das 6-Minuten-Tagebuch entwickelt.

So funktionierts:

Jeden Morgen füllt man dieselben 3 Aufgabenfelder aus:

  1. Ich bin dankbar für: 1… 2… 3… 
  2. Was macht diesen Tag zu etwas Besonderem?
  3. Positive Selbstekräftigung (Affirmation): Ich bin…

Dies kostet nur wenig Zeit – genau 3 Minuten – und hat dabei große Wirkung: man bringt sein Unterbewusstsein jeden Tag dazu, sich auf etwas Positives zu konzentrieren und dankbar zu sein.

Abends dann dasselbe noch einmal: Was habe ich heute Gutes für jemanden getan? …
Was habe ich heute gut gemacht? …
Tolle Dinge, die ich erlebt habe: 1… 2… 3… 

Die positive Herangehensweise an den Tag sorgt für eine Verschiebung weg von dem Leistungsgedanken hin zu Dankbarkeit für Kleinigkeiten. Zum einen wird man dadurch achtsamer. Und lenkt den Blick automatisch auf die positiven Kleinigkeiten des Tages.

Tipp:

Sie können die Fragen selbstverständlich variieren – und individuelle Fragen nehmen: Z.B.:

 Welche (kleineren) Erfolge habe ich heute gehabt?

  • Was hat mir an mir selbst gefallen?
  • Was habe ich heute gelernt?
  • Was habe ich mir heute Gutes getan?
  • Was wünsche ich mir?

 



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